Museen


Die Provinzen Novara und Verbano-Cusio-Ossola bieten eine Reihe einzigartige und interessante Museen an. Einige davon zeugen von Tätigkeiten, die die Einwohner in der Vergangenheit ausgeübt haben, anderen beherbergen moderne Kunstwerke. Hier findet man Gegenstände, die früher üblich waren und die heute nicht mehr bekannt sind, Tätigkeiten, die nicht mehr existieren, die aber den Einwohnern der Gegend zu überleben erlaubten, Fotografien, alte und moderne Kunstwerke. Man kann einige Stunden oder einen Nachmittag verbringen, indem man Gemütsbewegungen wieder erlebebt, in die Geschichte versenkt oder sich in die Zukunft versetzt.


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Das Sonnen- und Schirmmuseum von Gignese  

Das ist das einzige Museum in der Welt, das dem Sonnen- und Regenschirm gewidmet wurde. Seit dem 18. Jh. wurden Gignese und die umliegende Dörfer die Heimat der Schirmhändler und der Schirmflicker. 
Die Besichtigung erlaubt die etwa 150 von den mehr als 1000 im Museum bewahrten Stücke zu bewundern und auf diese Weise die Entwicklung der Mode von Sonnen- und Regenschirmen, Wanderstöcke und Griffen zu folgen. 
Es gibt auch die Rekonstruktionen von einem Schirmhändlerwerkstatt und von einer Küche eines Hauses, wo man die alte Werkzeuge sehen kann.

 

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Das Landschaftsmuseum von Verbania-Pallanza  

Es ist in einem Palast aus dem 17.-18. Jh. beherbergt, nicht weit von der Strandpromenade am Ufer von Pallanza entfernt, sonnige Ortschaft an der Borromäischen Bucht. 
In der Mitte des 19.Jhs. viele K
ünstler der Lombardischen Landschaftsschule liessen sich durch den Lago Maggiore und die umliegenden Berge für Ihre Werke inspirieren.
Das Museum besteht aus veschiedene Abteilungen: die Abteilung der Malerei enthä
lt Fresken aus dem 15. und dem 16. Jh., Tafelbilder und Gemälde vom 15. bis zum 20. Jh. Die meisten Werken wurden von lombardisch-piemontesischen Künstler von der zweiten Hälfte des 19. Jhs. bis zur ersten Hälfte des 20. Jhs. ausgeführt: Eugenio Gignous, Achille Tominetti, Daniele Ranzoni, Carlo Fornara, Mario Tozzi; die Skulpturenabteilung hat Säle, die den Künstlern Paolo Troubetzkoy, Giulio Branca und Arturo Martini gewidmet sind.
In der Archä
ologischen Abteilung sind Fundstücke von gallisch-römischen Nekropolen (Ende des 2. Jhs. v.Chr. – Ende des 1. Jhs. n.Chr.), die bei Ausgrabungen an der Mündung des Ossolatales gefunden wurden.

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Das ethnographische Museum von Oleggio

Das größte ethnographische Museum der Provinz Novara ist in den ehemaligen Räume eines Franziskanerklosters untergebracht. 
Es beherbergt zahlreiche Gegenstände des Alltags-, Bauerns- und Handwerkerslebens des 19. und des 20. Jh.s, die in 34 Säle ausgestellt sind, zusammen mit einer archäologischen Abteilung. 
Hier wurden Arbeitsräume mit den zugehörigen Werkzeugen und den hergestellten Gegenständen rekonstruirt, wie die Stellmacher-, Schmied-, Schuhmacher- und Mechanikerwerkstätte. Man kann das “gute” Wohnzimmer der Großmutter und das Bettzimmer mit dem Necessaire für die Toilette bewundern, zusammen mit einer alten Küche mit Kamin, die mit dem Geschirr und den Küchengeräte versehen ist; oder eine Zahnarztpraxis bewundern. Besonders reich sind die Versammlungen, die die veschiedene Sozial- und
Familienlebenhinsichten betrachten, wie Gegenstände einer Schule des 20. Jh., eine Puppensammlung, Aussteuer und Brautkleider, eine Sammlung von Bettwärmern und von Sparherden. 
Unter den Feinbäckerwerkzeuge sind eine alte Eismaschine und ein Bonbonerzeuger. 
Interessant sind die Ackerwagengalerie mit den verschiedenen Beförderungsarten und der Saal, der die Einrichtung für die Seidenraupezucht bestimmt ist. 

 

 

 

 

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Stiftung Calderara am Ortasee  

Das Museum befindet sich in einem Komplex von Gebäuden aus dem 17. Jh., derer Architektur typisch des Ortasees ist, wo die Fassade mit einer Arkade verziert ist. Die Sammlung besteht aus 327 zeitgenössische Malerei und Bildhauereiwerken, davon 56 von Antonio Calderara gemalt wurden. 
Hier findet man Werke von Europäische, Amerikanische, Japanische und Chinesische Künstler, Ergebnis vom Austausch und von der Erwerbung unter Calderara und den Kònstlern, die einen Überblick auf die internationale Avantgarde des fünfzigen und sechsigen Jahren, insbesondere auf die geometrische abstrakte Kunst, die kinetische Kunst, Op art und die visuelle Dichtung erlaubt. 
Hauptfigur der Werke von Calderara ist das Licht. Die dargestellte Atmosphäre ist die typische verhüllte und hauchdünne Atmosphäre des Sees und von seinen Widerscheinen. 

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Verkehrsmittelmuseum Gottard Park in Castelletto Sopra Ticino  

Das Museum liegt am Lago Maggiore und stellt hunderte Verkehrsmittel aus, beide zivil und militär aus jeder Zeit, alle in sehr gutem Zustand oder meisterhaft restauriert, die meisten noch laufend. Zivil- und Militärflugzeuge, Fahrräder, historische Wagen, Dampfzüge, Kriegsmaschinen, Straßenbahnen, Boote, historische Motorräder, Dampfstraßenwalzen, Schlepper aus dem Anfang des 19. Jh. bilden diese Sammlung, die jeden Geschmack und jedes Zeitalter fasziniert.  

 

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