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Die
Inseln Bella
und Pescatori
Die
Insel
Bella liegt
in der Nähe von Stresa.
Neben einem Teil des Fischerdorfes, das sich hier befand, befindet sich hier der
berühmte Palast
Borromeo,
der für die wichtigste Gäste bestimmt war.
Er wurde seit dem 17. Jh von der adeligen Familie Borromeo errichtet, die
Lehenherrin des Lago Maggiore war.
Innen
kann man 25 reichlich mit Goldschmuck, Stukkaturen, Gemälden, Statuen,
Wandteppichen und Lüster aus Muranoglas verzierten Säle besichtigen.
Eindrucksvoll sind die mit Kieselsteinen eingefasste Grotten. Vom Palast
erreicht man den Terrassengarten, wo weiße Pfauen unter Statuen und
Azaleen leben. Von der oberen Terrasse genießt man eine schöne Aussicht
auf die Borromäische Bucht und Stresa.
Die
Fischerinsel liegt nördlich von der Insel Bella und war von einfachen Fischer
bewohnt. Noch heute kann man unter alte Häuser mit Holzbalken und
Granitportalen spazierengehen. Jede Gasse führt zum See und kleine Boote und
Fischernetze erinnern an die Tätigkeit der Einwohner. Das ist eine kleine aber
bezaubernde Insel. Man kann die Pfarrkirche mit dem Türpfosten und den Säulen
aus rosa Granit von Baveno und der Silberbüste des Heiligen Karl Borromeo
besichtigen. Es gibt auch einen kleinen Friedhof. Schöne Aussicht auf die
Inseln Bella und Madre, auf Baveno und den Mottaroneberg.
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Die Insel Madre

Die
Insel Madre liegt in der Mitte der Borromäische Bucht und ist die größte
Insel des Lago Maggiore. Die ganze Insel ist privat. Hier spielt der botanische Garten
die wichtigste Rolle, wo seit dem 19. Jh. exotische Pflanzen aus der ganze Welt
gezogen wurden. Bedeutend ist die 150 Kameliensorten
Sammlung. Unter Azaleen und
Rhododendrenbüschen,
Sumpfzypressen und Teesträucher gehen Pfauen und Fasanen frei umher.
Seit
dem Jahr 1978 darf man auch den Palast besichtigen, der seit dem Ende des 16. Jh.
errichtet wurde und der für die erste der am Lago Maggiore gebaute Villen
gehalten wird. Im Vergleich zum Palast der Insel Bella, sieht er einfach aus,
aber innen wurden alte Möbel gebracht, die den Eindruck machen, als ob er noch
bewohnt wäre. Wichtig sind die Sammlungen von Gemälde Lombardischer Schule aus
dem 17. Jh., Marionettentheater,
Puppen und Livreen der Diener der Familie Borromeo.
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Der
botanische Garten von Villa Taranto
Dieser Garten, der sich über 20 Hektare erstreckt,
spielt eine sehr große Rolle in der Botanik dank der 20.000 Pflanzensorten, die
hier gezüchtet werden. Indem er das schmückende Aussehen von jeder Sorte
benutzte, hat ihn der Schöpfer des Gartens, der schottischer Hauptmann Neil
McEacharn, in einem naturgetreuen Park umgestaltet. Indem man die Alleen durchläuft
und die merkwürdigsten und wichtigsten Sorten bewundert, wird man den Hauptmann
kennenlernen, der sein ganzes Leben den Küsten und der Botanik widmete und
diesen wunderschönen Garten schuf. Er hat ihn dann den italienischen Staat
geschenkt, indem er nicht zerstreut wurde. Großartige Azaleen- und
Rhododendrenblüte im Frühling; die riesige Seerosen aus Amazonen kann man im
Sommer, während die vielfältige Blätterfarben und die Dahlienblüte im Herbst
bewundern.
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Die Insel Sankt Julius am Ortasee
Der Ortasee liegt etwa halbe Stunde von Stresa entfernt und ist kleiner als
der Lago Maggiore:
er ist Menschenmaßgenau, und auch dafür sehr geschätzt. Der See ist von
Bergen und von einer üppigen Vegetation umgeben. Insbesondere im südlichen
Teil befinden sich zahlreiche Villen, in deren riesengroßen Parks sich hundertjährige
Bäume befinden.
Ungefähr in der Mitte
des Sees befindet sich die einzige Insel, Sankt
Julius, deren Geschichte auf den
4. Jh. n.C. zurückgeht. Nur fünf Minuten von Orta entfernt, ist die Insel für
die alte Basilika besichtigungswert, die im 12. Jh. wiederaufgebaut wurde. Innen
kann man Fresken aus der Renaissance- und Barockzeit sowie eine Kanzel aus
Serpentinenfelsen aus dem Jahr 1100 bewundern. In der Krypta werden die
sterbliche Hülle vom hl. Julius aufbewahrt, der diese Gegend evangelisierte und
auf der Insel im Jahr 400 n.C. starb. Die einzige Gasse der Insel läuft um das
benediktinische Klausurkloster herum und auf der Rückseite der Villen, die ihre
Fassaden an den See wenden
Orta San
Giulio
Die
Ortschaft Orta kann man zu Fuß eine bequeme Straße entlang erreichen. Der
Mangel an Wagen zusammen mit den alten Häusern mit Granittürpfosten und
Schmiedeeisenbalkonen und Gitter, die schmale Gassen, die Innenhöfe und die
kleine Geschäften bringen uns in die Vergangenheit zurück. Sehenswert sind die
Mottastraße mit alten Häusern und eleganten Palästen, die zur Pfarrkirche führt,
wo man den alten Serpentinensteintürpfloste sehen kann; das alte Rathaus mit
Fresken, die verschiedenen Wappen darstellen, darunter auch das Wappen von Orta;
der Garten von Villa Bossi mit Aussicht auf den See; der Marktplatz, von alte
Laubenhäuser umgeben, der auf den See und die Insel Sankt Julius blickt
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Der Wallfahrtsberg von Orta
Er liegt
auf der Spitze des Hügels, der Orta
beherrscht und von dort kann man eine wunderschöne Aussicht auf den See und die
Insel Sankt Julius geniessen. Er wurde seit dem Jahr 1590 mit Andachtsabsicht
errichtet und besteht aus 21 Kapellen, wo Fresken und Statuen Ereignisse des
Lebens vom Hl. Franziskus von Assisi gedenken, dem der Wallfahrtsberg gewidmet
wurde.
Die Besichtigung von allen oder von den bedeutendsten Kapellen erlaubt man, die
Überlieferung der Wallfahrtsberge zu erfahren, die sich überhaupt in Piemont
entwickelt haben. Es handelt sich um einen angenehmen Spaziergang im Grünen mit
Aussichten auf den See.
Folgend
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